© by Tom Fuchs
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03.09.: Neckargemünd - Heidelberg (13km) Da ich gestern meine Etappe erweitert hatte blieben heute nur noch 13 Kilometer übrig. Ich lies mir daher Zeit und trank mal gemütlich in einem Kaffeegarten einen Kaffee. Leider an einer belebten Kreuzung, aber es gab viel zu sehen. Gegen 11:30 Uhr ging ich dann los. Natürlich gleich den Berg hoch zum Neckarriedkopf. Oben angekommen ging es wieder gemütlich über breiten Waldweg durch den Mischwald. Die Aussichtspunkte, z.B. die Gemsenberg Hütte waren leider mehr Punkt wie Aussicht da zugewachsen. Weiter ansteigend zum Auerhahnenkopf und weiter über breite Waldwege erreichte ich gegen 14:30 Uhr den höchsten Punkt des Neckarsteiges auf 568 m NN, den Königsstuhl über Heidelberg. Hier kann sich dann Wanderer und Wanderinn an der tollen Aussicht über Heidelberg hinaus erfreuen. Weniger erfreulich war dann der Abstieg zum Heidelberger Schloss über die nicht endende Himmelsleiter. Aber sie gehört zum Nackarsteig dazu und hat nach 1300 steinigen oder felsigen Stufen dann doch ihr Ende. Noch wenige 100 Meter und ich war am Ende meines Neckarsteiges. Stempel für den Wanderpass noch geholt und ich freute mich auf das kühle Belohnungsbier und eine Feuerbratwurst. Ende Gelände.
28.08. Prolog: Neckarelz - Burg Hornberg - Mosbach(16km) Die Anreise mit der Bahn gestaltete sich wie immer bequem und pünktlich. Ja, tatsächlich;-) Da ich zeitig an war wollte ich spontan - quasi als Prolog - zur Burg Hornberg  und wieder zurück nach Mosbach wandern. Der Weg führte mich von meiner Unterkunft runter zum Neckar und dann bequem ebenerdig durch die Auen am Neckar vorbei bis Neckarzimmern. Hoch zur Burg Hornberg, ein lecker Willkommensbierchen und weiter über den Neckarsteig, zum “Mahnmalprojekt der Deportierten Juden aus Baden”. An der ehemaligen Neckartalkaserne musste ich jedoch meinen Prolog auf dem Neckarsteig beenden da er länger wurde als gedacht Mein Navi navigierte mich zuverlässig wieder runter nach Mosbach, vorbei am Bhf Mosbach West und zu meiner Unterkunft in Neckarelz. Aus einem gemütlichen Prolog wurde dann doch eine Wanderung von 16km. Na ja. Ich hatte aber schon mal 6 km meines Neckarsteiges erwandert. Der Anfang war getan.
Der
29.08.: Bad Wimpfen - Neckarzimmern (21km) Mit der S-Bahn ging es nach Bad Wimpfen. Nach einem Rundgang durch den Ort und dem Burgviertel gönnte ich mir zunächst mal noch ein Kaffee. Um 11:30Uhr machte ich mich dann auf den Weg. Durch die Neckarauen ging es einige Kilometer über Wald - und Wiesenwege bis nach Heinsheim. Hoch zur Bergkirche, weiter über offenes Land auf asphaltiertem Weg durch herrliche Streuobstwiesen und Felder hoch bis zum Golfplatz. Durch schattigen und kühlen Mischwald erreichte ich gegen 14:30 Uhr die Burg Guttenberg. Kleine Rast mit lecker Eis und schon ging es weiter bis runter zum Neckar. Über den Wehrgang der Schleuse Gundelsheim überquerte ich den Neckar. Eine immer länger und steiler werdende Treppe die nie enden wollte führte mich dann hoch auf den Michaelsberg und zur Michaelskapelle. Eine Pause war nötig. Sie durfte etwas länger sein. Wieder bei Kräften ;-) ging es nun wieder runter zum Neckar. Auf befestigtem Weg entlang der Bahnlinie erreicht ich nach 21 km den Bahnhof Neckarzimmern. Ein Blick auf das Höhenprofil (Fotoalbum!) sagt alles.
30.08.: Neckarelz - Neckargerach (22km) Heute konnte ich mich von meiner Unterkunft direkt auf den Weg machen. Natürlich ging es gleich den Berg hoch und an einem Parkplatz traf ich auch wieder “meinen” Neckarsteig. Ups! GPS-Tracking gleich mal gestartet. Deshalb fehlt die Aufzeichnung durch Neckarelz. Die Gebäudereste einer in den 40er gebauten Gaststätte, Teufelskanzel genannt, schaute ich mir genauer an, auch der schöne Blick übers Land. Weiter ging es auf guten Wegen und Pfade bis zur Margaretenschlucht. Per Margaretenschlucht-Pfad geht es dann durch die selbige. Eine wahrlich spannende Angelegenheit. Hier sollte WandererInn konzentriert bei der Sache sein. Nicht umsonst wird auf die lauernden Gefahren aufmerksam gemacht. Heil unten angelangt ging es weiter auf breitem Weg entlang der Bahn bis zum Bahnhof Neckargerach. Da es erst Mittags war entschloss ich mich noch die Runde um den Mittelberg “mitzunehmen”. Ein Teil der nächsten Etappe, das Belohnungsbier muss ja verdient werden. Also ging es vom Neckar bis nach Neckarkatzenbach auf breitem guten Weg am Waldrand entlang ansteigend und auf der anderen Bergseite wieder am Waldrandentlang abwärts. Dazwischen genoss ich den Blick auf schöne Landschaft mit Wiesen, Felder und den Mittelberg. Den Bahnhof erreichte ich gegen 15:30 Uhr. Es war noch genug Zeit um in Mosbach das Neckarsteig Büro zu besuchen. Mit der S-Bahn zurück nach Neckarelz. Meine Hauswirtin hatte das Belohnungsbier schon bereit.
Logo und DSW-Bild mit freundlicher Genehmigung des Neckarsteig Büros, Neckarelzer Straße 7, 74821 Mosbach
31.08.: Neckargerach - Eberbach (25km) Gegen 09:45 Uhr startete ich meine heutige Etappe am Bhf Neckargerach. Über den Neckar und natürlich gleich wieder kräftig den Berg hoch zur Minneburg. Hoch spannend, da man sich auf der Ruine frei bewegen kann und somit viele Räume und Ecken erkunden kann. Nach der Erkundungstour durch die Burg ging es weiter über breiten Waldweg durch den Mischwald bis nach Neunkirchen. Im dortigen Hotel gab es dann den Neckarsteig-Stempel, eine kleine Rast und gegen 13:15 Uhr ging es weiter. Wieder über breiten Waldweg gemütlich bis zu einem alpinen Wanderabschnitt der in Rettungssektoren! eingeteilt ist. Oh ha, dann mal konzentriert zu Werke. Ich war leider so konzentriert auf den steinigen Untergrund das ich den Abzweig nach links verpasste und so nur knapp die hälfte des alpinen Wanderweges erwanderte. Ab einer Wegkreuzung traf ich wieder auf den Neckarsteig und so ging es weiter bis zur Ruine der Burg Stolzeneck die ebenfalls frei begehbar ist und zur Erkundung einlädt. Runter zum und über den Neckar ging es sogleich wieder 2 km den Berg hoch. Nach einem Kilometer kam der Regen. Es kübelte was das Zeug hielt. Zu meiner Überraschung und zu meinem Glück stand am Wegrand eine Hütte bei der ich mich unterstellen konnte. Regenjacke und Hose hatte ich zwar an aber so war es natürlich besser. Nach einer viertel Stunde war das gröbste vorbei und es ging weiter den Berg hoch um dann über den heutigen finalen Abstieg Eberbach zu erreichen. GPS-Tracking am Bhf Eberbach um 17:27 Uhr beendet.
01.09.: Hirschhorn - Eberbach (14km) Heute war Reisetag. Ich wechselte zu einer Pension in Eberbach. Also großen Rucksack gepackt und mit der S- Bahn nach Hirschhorn, da ich mit dem großen Rucksack auf den Schultern zuerst den steileren Anstieg packen wollte um dann entspannt abfallend nach Eberbach weiter zu wandern. In Hirschhorn ging es ein Stückchen durch den Ort, hoch zur Klosterkirche Mariä Verkündigung und weiter zum Schloss Hirschhorn. Eine Erkundungsrunde und los ging es, 2 km über einen Wurzelpfad stramm den Berg hoch. Gegen 11:30 Uhr erreichte ich die Hoppe-Hütte. Eine Frau, ebenfalls mit Rucksack, war ebenfalls auf dem Neckarsteig unterwegs. Sie hatte bereits ihre Rast hinter sich. Ich ließ mich auf der Ruhebank nieder, stärkte mich und genoss die schmale Aussicht in das Neckartal unter mir. So mancher Aussichtspunkt ist mehr Punkt wie Aussicht aber hier war noch einer schmaler Blick möglich. Über breite Waldwege ging es zügig leicht Berg ab in Richtung Eberbach.  Vorbei am Tannenkopf, der Gretengrundhütte und durch ein Bachtal ging es hinunter zum Neckar. An der Bahnlinie entlang, ein letzter Anstieg und es ging gemütlich durch den Park in dem man einige Skulpturen von alten HandwerkerInnen bewundern kann. Bis zu meiner Unterkunft war es nicht mehr weit.
02.09.: Hirschhorn - Neckargemünd-Altstadt (24km) Vom Bhf ging es die ersten 4 km gleich den Berg hoch. Oben dann erreicht man das Rote Bild, einen historischen Schrein. Auf der Ruhebank eine kurze Rast, ein paar Bilder gemacht und weiter ging es. Durch den Mischwald über breiten Waldweg ging es gemütlich zum Darsberg. Nun ging es mal wieder den Berg runter. An der Christian-Ebert- Anlage machte ich eine kurze Rast, erfrischte mich am Brunnen und erreichte dann nach wenigen Kilometern Neckarsteinnach. Da hier normalerweise die Etappe zu ende ist, ich jedoch weiter nach Neckargemünd wollte legte ich eine Rast ein und stärkte mich in einem Biergarten am Neckar. Gut gelaunt ging es am Neckar vorbei weiter bis zur Schleuse Neckarsteinach, über den Neckar und hoch nach Dilsberg, eine alte Burg - und Festungsanlage. Eine Runde durch den Ort, zurück zum Neckarsteig und weiter bis nach Neckargemünd. Um ca. 17:00 Uhr war ich am Bhf Neckargemünd Altstadt.
Mein Fazit: Ein wirklich toller Weg. Die vielen Städte und ihre Altstädte, die schmucken Ortschaften laden zum verweilen ein. Die Wanderung durch Mischwälder, Streuobstwiesen, Felder und durch die Neckarauen machen richtig Lust zum Wandern. Aber er ist anstrengend. Seine Anstiege, teils arg steil über Treppen, Serpentinen oder einfach gerade aus den Berg hoch über Wurzelwege müssen bewältigt werden. Gute Beine und eine ebenso gute Kondition sind auf diesem Weg von Vorteil. Da Bilder mehr sagen als tausend Worte schaut in meinem Fotoalbum nach. Der Link dazu ist oben auf dem Neckarsteig-N
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