© by Tom Fuchs
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07.06.10 Anreise Nach einer entspannten Zugfahrt kam ich gegen 12:30 Uhr in Brixlegg an. Rucksack wieder geschultert und weiter ging es zu Fuß durch Brixlegg den Berg hoch nach Reith i. Alpbachtal und zu meinem "Basis-Camp" dem Pirchner Hof. Nach der freundlichen Begrüßung und einem 'Griaß di Drink', dem Einchecken und einer Dusche ging es sogleich an das Kuchenbüffet, lecker Kuchen und frischer Kaffee. Danach ein gemütlicher Erkundungsspaziergang durch Reith. Der führte mich zur Talstation der Reitherkogelbahn, vorbei an der Kirche und an dem schmucken Reither Badesee und weiter wieder zurück zum Pirchnerhof. Entspanntes Schwimmen im Pool, Abendessen und im Garten eins, zwei Schlummertränke. Ok, angekommen.
08.06.10 Mein erster Berg Mein erster Berg sollte der Reither Kogel (Bild) werden. Mit 1336 m nicht gerade ein Herausforderung aber da er nur ein Steinwurf entfernt war sollte er für den Anfang genügen. Nach sehr gutem Frühstück ging es bei bestem Wanderwetter los. In den Ort und dann rechts hoch in den Wald. Es ging immer mehr oder weniger steil über gute Wanderwege den Berg hoch an Aussichtspunkten vorbei mit herrlichem Blick über Reith, Brixlegg und das Alpbachtal. Oben dann auf einem Plateau, auf deren Höhe auch die Bergstation der Reitherkogelbahn liegt, ging es dann auf arg steilem Weg ohne Umschweife direkt auf den Berg und hoch zum Gipfelkreuz auf 1336m. Geschafft. Der Platz am Gipfelkreuz lies einen herrlichen Blick nicht nur in das Zillertal zu. Ausgeruht und gestärkt durch die mitgebrachte Brotzeit ging es dann auf der anderen Seite des Berges über den Panoramaweg recht entspannt wieder nach unten. Über den Kupfererzweg ging es zum Schererhof und zum Inn. Am Inn vorbei ging es auf dem Tiroler Jakobsweg gemütlich nach Brixlegg und wieder hoch nach Reith. In einem kleinen  Biergarten gab es zur Belohnung noch ein lecker Bierchen und dann ging es zurück zum Hotel. Um 17:00 Uhr schloss ich den Wandertag. Noch Zeit für ein paar Runden im Pool und ab zum Abendessen. 09.06.10 Geführte Hauswanderung Zur geführten Hauswanderung trafen wir uns bei schönstem Wanderwetter vor dem Hoteleingang. Zuerst ging es mit dem Kleinbus zum Zimmermoos. Von dort aus ging es vorbei an bunten Almwiesen hoch zum Holzalmhaus. Unterwegs wurde des öfteren die ein oder andere Blume bzw. das ein oder andere Kräutergewächs erklärt. Nach einer kurzen Trinkpause ging es auf breitem Waldweg rüber zur Hauseralm, hoch zu einem kleineren Wegkreuz und über teilweise schmalen Wandersteig runter zur Hütte der Bischofer Alm. Die Einnahme einer zünftigen Jause war natürlich auf einer solchen Kultur- und Genusswanderung ein Muss. Die Bischoferalmhütte bietet  vielfältige Möglichkeiten der Stärkung was auch genutzt wurde. Gestärkt durch Schinken, Käse, Brot und natürlich auch die richtigen "Powerdrinks" ;-) ging es dann auf langem Weg den Berg hinunter nach Alpbach und mit dem Kleinbus zurück zum Pirchner Hof. Eine herrliche Genusswanderung und noch mal vielen Dank an die Christel für die Wanderung und an Wolfgang für das Taxi. 10.06.10 Verlaufen Da mein Wunschziel Zireiner See ohne Seilbahn an einem Tag nicht zu erwandern war entschloss ich mich die ganz in der Nähe liegende Gratlspitz mit 1893 m zu erklimmen. Der Weg führte mich mitten durch Reith, ein kurzes Stück entlang der Hauptstraße nach Alpbach, über den Alpbach und weiter über schmalen Wandersteig durch Wald und Wiese hinauf zur Scheffachalm. Von hier aus ging es über Breite und gut begehbare Wege stetig Berg auf bis zur Hauseralm die ich von der Hauswanderung noch kannte. Weiter ging es bis hoch an den Berg. Am Berg angekommen ging es nun auf den Wandersteig der mich zur Gratlspitz führen sollte. Der Steig wurde jedoch zunehmend ungepflegter, was völlig untypisch für die bereits zurück gelegten Wanderwege war. Er verlor sich teilweise auf kleinen Wiesen, verschwand unter Geröll oder unter umgestürzten Bäumen. Mit zunehmendem Weg wurde aus dem Wandersteig immer mehr ein Klettersteig. Es kam wie es kommen musste, ich stand vor einer Felswand. Ende Gelände. Irgendwie hatte ich wohl irgendwo die Abbiegung verpasst. “Mann oh Mann, jetzt muss ich diesen ganzen verdammten Weg wieder zurück gehen.” dachte ich. Auf dem Rückweg fand ich dann den Abzweig Eine kleine Unaufmerksamkeit und man ist an dem Abzweig vorbei gelaufen. “Na ja. Jetzt, wo ich schon mal da bin kann ich auch noch hoch gehen.” Der Weg führt arg steil, teilweise durch Stahlseile gesichert, den Berg hoch. Es war schon eher klettern wie wandern. Es ging hoch auf 1787 m zu einem "kleineren Gipfelkreuz” ganz in der Nähe der Gratlspitz. Eine Familie, die ebenfalls auf dem Weg zur Gratlspitz war, hatte noch kurz Zeit um von mir ein paar Fotos zu machen. Danach ging für sie der Weg weiter. Ich für mein Teil hatte zum weiter wandern bis zum Gipfelkreuz keine Lust mehr. Am Samstag, so entschloss ich mich, werde ich die Gratlspitz erreichen. So machte ich mich auf den Rückweg und kam kurz nach 17:00 Uhr im Hotel wieder an. Auf meine Nachfrage hin wurde vermutet das ich auf meinem Abweg auf einen Jägersteig geraten war. Was soll's.
11.06.10 Ruhetag und viel frischer Luft Da es viel zu erzählen gab und heute ein Ruhetag war wurde der gestrige Abend etwas länger. Viel frische Luft und leichtes Wandern war heut angesagt. Meine Entspannungsrunde von Reith, über den Kupfererzweg, auf dem Tiroler Jakobsweg am Inn vorbei bis nach Brixlegg und wieder hoch nach Reith lies am Nachmittag wieder Kaffee und Kuchen schmecken. Ein paar Runden im Pool und lecker Abendessen taten den Rest. Gratlspitz, ich komme.
12.06.10 Der zweite Berg und zweiter Versuch Nun denn. Lecker Frühstück und los ging es um 08:30 Uhr. Der Weg war mir ja bekannt. So ging es zügig zur Scheffachalm, Innerhauseralm und hoch zum Wandersteig, der hinauf zu dem "kleinen Gipfelkreuz", das Ende meines ersten Versuches, führt. Unterwegs schloss ich auf eine Wandergruppe, bestehend aus sechs Frauen auf. Sie waren ebenfalls zur Gratlspitz unterwegs. Nach einer kleinen Stärkung ging es dann gemeinsam über den herrlichen Weg auf dem Berggrat, gewandert bzw. geklettert, bis zur Gratlspitz. Endlich geschafft, im zweiten Anlauf. Die Frauengruppe lag sich in den Armen und jubelte "Berg frei". Ein gutes Gefühl und eine tolle, wenn auch etwas trübe Aussicht von der Gratlspitz auf 1893 m. Herrlich. Für den Abstieg wählte ich den leichteren Weg auf der anderen Seite des Berges. Er endet an dem Holzalmhaus, eine Jausestation. Dort genoss ich zur Feier des Tages noch ein lecker Bierchen und machte mich auf den Rückweg. Hinüber zur Außerhauseralm, Innerhauseralm und runter zur Scheffachalm und weiter nach Reith und zum Pirchner Hof. An diesem Abend konnte ich die Frage: "Hast Du es geschafft?" mit "Ja" beantworten. 13.06.10 Ruhetag und leichter Wanderung Da ich "meinen Berg" geschafft hatte konnte ich den letzten Tag meiner Wanderwoche entspannt gestalten. Nach dem Frühstück wurde der Rucksack schon mal für die Heimreise gepackt. Um 10:00 Uhr fuhr ich mit der Reitherkogelbahn hoch zum Reither Kogel. Zuerst mal ein Bierchen, Man(n) hat ja schliesslich Urlaub. Dann eine gemütliche Wanderung von ca. 2 1/2 Stunden auf asphaltierten Wege rund um den Reither Kogel. Den Blick über die Wolkenverhangenen Berge genießen und abschließend ein Kaffee an der Bergstation. Pünktlich war ich zu Kaffee und Kuchen wieder im Hotel. Ein paar Runden im Pool, Musik hören auf der Gartenliege, Abendessen und abschließend in der Hotelbar gemütlicher Ausklang meiner wirklich tollen Wanderwoche im Pirchner Hof in Reith im Alpbachtal in Tirol. Und hier geht es zu den Bildern
14.06.10 Abreise Ich trat ich meine Heimreise an. Hoffentlich gibt es ein Wiedersehen.