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Auf dem Vauban-Steig und der Teufelsburg
Der Sommer möchte einfach nicht aufhören. Wir haben den 9. Oktober 2018 und es sind sommerliche Temperaturen von bis zu 25 Grad gemeldet. An einem solchen goldenen Oktobertag muss einfach gewandert werden. Ein Wanderweg war schnell gefunden,der Vauban-Steig. Eine Runde von 12km, Start und Ziel ist der Flugplatz  Saarlouis-Düren. Die Luft noch feucht, die Wiesen ebenso ging es gegen 10:00 Uhr im Uhrzeigersinn los. Zuerst über breiten Weg ging es über Streuobstwiesen, die Bäume teils schon in herbstlichen Farbe. Weiter ging es in den Wald absteigend runter ins Saartal. Einen Kastanienwald durchquerte ich. Rund um mich herum plumpsten Kastanien von den Bäumen runter. Spontan viel mir den Notwendigkeit eines Schutzhelms ein. Trotzdem ging es weiter auch ohne Schutzhelm. Ich wurde nicht getroffen. Am Wegesrand aufgestellte Warnschilder “Militärisches Sperrgebiet” verunsicherten mich etwas. Aber die gute Wegmarkierung war eindeutig also weiter. Unterwegs traf ich auf ein Wegewartungstrupp bei der Wegewartung, zwei Männer und eine Frau. Auf meine Frage wegen den Warnschildern beruhigten sie mich. “Es wird nicht mehr scharf geschossen;-)” war die Antwort der Frau. Na denn. Auf breitem Feldwegen aber auch über schmale Pfade ging der Weg weiter ebenerdig über die Streuobstwiesen und durch kleine Wäldchen bei immer noch kräftiger Sonne. Auf einem Feldwirtschaftsweg konnte ich dann die Teufelsburg entdecken. Sie lag auf dem Hügel vor mir. Über eine steile Treppe kam ich gegen 12:30 Uhr auf der Burg an. Zeit für die Mittagsrast. Kurz nach 13:00 Uhr ging es gestärkt weiter. Nach einem kurzen Stück durch den Wald ging der Weg ein paar Kilometer am Waldrand vorbei. Auf bestem Pfad, bei warmen Sonnenstrahlen, zwischen Wald und schon fürs Frühjahr hergerichtete Felder führte mich der herrliche Weg zu den Steinbrüchen am Humburg. Der Festungsbaumeister Sébastien Le Prestre de Vauban ließ hier ab 1680 die Steine brechen, mit denen er die Festung Saarlouis bauen lies. Die Weg zieht sich lange an den glatten Felswänden vorbei. Ein Stückchen Wald, ein Stückchen Wiese und schon war ich nach 12 km wieder an meinem Ausgangspunkt. Eine herrliche Wanderung bei bestem Wetter auf einer schönen, abwechslungsreichen und gut beschilderten Runde.
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